Rauchgasinhalation

1. Aufnahmestation
  • ITS
2. Diagnostische Anordnungen
  • Blut: Arterieller Astrup Stunde 0, 8, 24
  • klinische Kontrollen (Auskultation mehrfach im Verlauf: feuchte RG, Giemen und Brummen?)
  • Röntgen-Thorax Stunde 0, 8, 24
  • abschließend vor Entlassung Lufu
3. Therapie
  • stationäre Überwachung für mindestens 24h
  • Oberkörperhochlagerung
  • Sauerstoff 100% mittels Maske
  • bei respiratorischer Insuffizienz CPAP
  • Intubation bei klinischer Verschlechterung
  • Beclometasonspray (Junik®):
    • Unmittelbar nach Rauchgasexposition 4 Sprühstöße
    • nach anschl. ambulanter Aufnahme ebenfalls 4 Sprühstöße
    • nach Ablauf von weiteren 2 Std. erneut 4 Sprühstöße
    • bei weiterhin auftretenden Symptomen (Husten, Dyspnoe) Fortsetzung mit 4 Sprühstößen alle 2 Stunden. bis zum Abklingen der Beschwerden
  • bei maschineller Beatmung: PEEP 5cmH2O, FiO2 70% (bei CO-Vergiftung 100%), Vermeidung hoher Spitzendrücke
  • ggf. wiederholte Bronchialtoilette (Nekrosenauswaschung)
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