Auch während der „tollen Tage“ für Sie da!

Speziell für unsere hausärztlich betreuten Patienten bieten wir in der „heißen Phase“ des Faschings Sprechstunden für Akutfälle/Notfälle an. Um das so leisten zu können werden in diesem Zeitraum keine planbaren Routinetermine vergeben (z.B. Checkup, Diabeteskontrolle, etc.). Telefonisch sind wir selbstverständlich wie gewohnt erreichbar.

Montag, 12.2.: 08:00 bis 11:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag, 13.2.: 08:00 bis 11:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, 14.2.: 08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag, 15.2.: 08:00 bis 11:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr
Freitag, 16.2.: 08:00 bis 11:00 und 15:00 bis 17:00 Uhr

Ab dem 19.2.2018 geht der Praxisbetrieb dann wieder ohne jegliche Einschränkung weiter.

Viel Spass bei den Faschingsveranstaltungen wünscht Ihre Praxis Dres. Zahn & Köber!

Bild: © Alexandra H. / Pixelio

Quartärprävention – leider ein immer wichtigeres Feld zum Schutz unserer Patienten

Als Fachärzte sind wir breit aufgestellt und können 80% der Beratungsanlässe in unserer Verantwortung lösen. Manchmal ist aber die Expertise (oder einfach nur die dort gegebene Untersuchungstechnik) eines Gebietsarztes notwendig. So besteht über die Fachgebietsgrenzen in der Regel eine gute Zusammenarbeit.
 
Umso ärgerlicher ist es, wenn wir Patienten zu einer gezielten Diagnostik schicken und der Gebietsarztkontakt zu einer Orgie an Folgeterminen führt oder das „Facharztkarussel“ angeworfen wird, also von einem Facharzt zum nächsten überwiesen wird, ungeachtete dessen, was an Vorerkenntnissen hausärztlich möglicherweise ohnehin schon vorhanden ist.
Nicht nur, dass diese eine eklatante Ressourcenverschwendung darstellt – meist handelt es ich um Diagnostik, die bei uns im Rahmen der hausärztlichen Diagnostik bei Notwendigkeit selbstverständlich angeboten wird und somit auch in unsere Pauschalen eingerechnet ist. Auch dass durch gestandene „Spezialisten“ teils eigene Leitlinien mit Füßen getreten werden und jenseits jeglicher Evidenz eine Überdiagnostik betrieben wird, die so manchen Patienten in Angst und Schrecken versetzt – und das in aller Regel ohne relevante Konsequenzen für dessen Leben und die Gesundheit. Ganz abgesehen davon, dass verständlicherweise auf diese Art und Weise der Terminkalender des Spezialisten schnell voll ist und „leider keine Termine mehr frei“ sind.
 
Unsere Arbeit fängt letztlich dann erst an: Relativieren und einordnen vermeindlich „schlimmer Befunde“ in die realen Verhältnisse, Darlegung von Wahrscheinlichkeiten und Risiken, Beratung zu Do’s und Dont’s der aktuellen Medizin (weltweit gibt einen „Klug-Entscheiden-Kampagne“, in denen Fachgesellschaften klare Statements zu sinnvollen und sinnbefreiten medizinischen Maßnahmen abgeben). „Quartäre Prävention“ ist ein Begriff, der durch solche Arbeitsweisen erst entstanden ist: Die Verhinderung von Übermedikalisierung und unnützer Medizin und damit die Abwendung von Schaden für die Patienten. Vielen Gebietsärzten würde etwas Nachhilfe in evidenzbasierter Medizin gut zu Gesicht stehen!
 

Lehrpraxis aktuell – Blockpraktikum für 2 Wochen

Frau Lina Beck ist Studierende der Humanmedizin an der Universität Würzburg und wird in der Zeit vom 22.1. bis zum 2.2.2018 in unserer Praxis ihr Blockpraktikum ableisten.

Im Rahmen der klinischen Semester absolvieren die jungen Humanmediziner unterschiedliche Praktika in Kliniken und Arztpraxen, um so über die Theorie hinaus auch praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Frau Beck studiert bereits im 10. Semester und hat so im Herbst ihr Praktisches Jahr vor sich – ein breites theoretisches Wissen ist also schon jetzt vorhanden.

Als akademische Lehrpraxis sind auch wir mit der Ausbildung von jungen Medizinern beauftragt. Entsprechend möchten wir Frau Beck möglichst gut in unsere Praxisabläufe integrieren (Patientengespräche, Untersuchungen, etc.). Sollten Sie als Patient nicht mit der Gegenwart der Kollegin einverstanden sein, teilen Sie dies bitte unserem Helferteam oder den Ärzten mit.

Selbstverständlich unterliegt Frau Beck genauso wie wir der ärztlichen Schweigepflicht. Wir bitten Sie also unserer Kollegin das gleiche Vertrauen wie auch uns entgegenzubringen.

Ruhe und Besinnlichkeit zwischen den Jahren – Praxis über Weihnachten geschlossen!

Das Team Ihrer Praxis Dres. Zahn & Köber wünscht allen Patienten und Besuchern dieser Website ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Beschluss.

Unsere Praxis bleibt von Freitag, den 22.12.2017 bis einschließlich Freitag, den 5.1.2018 geschlossen, nach Dreikönig sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie da.

In dringenden medizinischen Notfällen nehmen Sie bitte mit einem unserer vertretenden Kollegen Kontakt auf. Die Weihnachtsfeiertage sowie Heiligabend und Silvester sind wie gewohnt über den hausärztlichen Bereitschaftsdienst abgedeckt.

Dr. med. Ulrike Knödler
Oberer Graben 62, 97980 Bad Mergentheim
Telefon 07931/949123

Dr. med. Adalbert Weber
Wolfgangstraße 10, 97980 Bad Mergentheim
Telefon 07931/990101

nur 2.1. bis 5.1.2018:

Dr. med. Rainer Stiel
Wolfgangstraße 19, Bad Mergentheim
Telefon 07931/6127

Dr. Heinz-Jürgen Träger
Oberer Graben 60, 97980 Bad Mergentheim
Telefon 07931/7216

 

Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung 2017 – einmal mehr ein großer Erfolg!

Zum dritten Mal und damit nun schon fast „traditionell“ organisierten die Bereitschaften im DRK-Kreisverband Bad Mergentheim zusammen mit der Gruppe der hier diensttuenden Notärzte eine Aktion im Rahmen der bundesweiten Initiative „Ein Leben Retten – 100 pro Reanimation“.

Über fehlendes Interesse konnten sich die vielen Ehrenamtlichen aus Bad Mergentheim, Igersheim, Markelsheim und Creglingen wahrlich nicht beklagen, standen doch zahlreiche Bürger angesichts der parallel auf dem Mergentheimer Marktplatz vorhandenen Informationsstände unterschiedlicher Parteien an diesem Bundestagswahlwochenende der vermittelten Thematik recht offen gegenüber.

Mit drei Reanimationspuppen konnten bei strahlendem Sonnenschein unzählige Passanten in Laienmaßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult werden. Dabei zeigte sich als größere Hemmschwelle einmal mehr die Angst, etwas falsch machen zu können, Befürchtungen „der Erste“ sein zu müssen. Gerade an diesem Punkt setzten Ärzte und Helfer auf Aufklärungsarbeit und konnten viele Zweifler mit Darlegung der Überlebenschancen in Abhängigkeit vom Verhalten der Ersthelfer überzeugen.

Jung und Alt wagten sich nach etwas Motivationsarbeit durch ein Vorgespräch so an die Dummies und erreichten gute Ergebnisse, zwischen 7 und 77 waren alle Altersklassen vertreten. Interessant gestaltete sich hierbei erneut das große Interesse von Jugendlichen und auch schon von Kindern. Im Gegensatz zu „älteren Semestern“ scheint die Hemmschwelle, mutig zuzupacken bei dieser Altersgruppe erstaunlicherweise deutlich geringer zu sein.

Dennoch: einige Passanten kehrten nach einer eher ablehnenden Bemerkung im Einführungsgespräch nochmals an den Aktionsstand zurück. „Ich habe mir das überlegt – sie haben ja recht. Ich muss das wirklich auch mal üben!“, so ein älterer Herr, der in der ersten Unterhaltung mit einem Notarzt noch etwas egoistisch drauf verwies, es reiche wohl, wenn seine Frau das beherrsche. Gerade bei diesen „Zweiflern“ konnte somit wertvolle Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Passend zum Standort des öffentlich zugänglichen Defibrillators im Gebäude der Volksbank wurde für Interessierte auch das Vorgehen mit diesem lebensrettenden Helfer demonstriert und für den Einsatz in entsprechenden Situationen geworben.

Abschließend ist auch der dritte Aktionstag am Ende der diesjährigen „Woche der Wiederbelebung“ als erfolgreich zu bewerten: Berührungsängste konnten spürbar abgebaut, Zweifel am eigenen Können widerlegt und die Bereitschaft zur Durchführung von Ersthelfermaßnahmen gefördert werden. Die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Herz-Kreislaufstillstand ist so in Bad Mergentheim vielleicht wieder ein bisschen besser geworden, angesichts der erschreckenden Zahlen mit hierzulande nur in 15% der Fälle vor Eintreffen professioneller Kräfte begonnener Wiederbelebungsmaßnahmen kann das aber nur der Anfang sein!