Studierende in unserer Praxis – es geht nahtlos weiter!

Frau Celia Inselmann ist Studentin der Humanmedizin an der Universität Würzburg und wird in der Zeit vom 13.9. bis zum 12.10.2021 in unserer Praxis eine Famulatur ableisten.

Im Rahmen der klinischen Semester absolvieren die Studierenden unterschiedliche Famulaturen in Kliniken und Arztpraxen, um so über die Theorie hinaus auch praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Frau Inselmann studiert im 8. Semester und hat bereits viele theoretische Inhalte erarbeitet. Durch Ihre Verwurzelung in der Region und Interesse für die hausärztliche Medizin im eher ländlich geprägten Umfeld erwuchs der Entschluss, in unserer Praxis für 4 Wochen mitzuarbeiten.
Als akademische Lehrpraxis sind auch wir mit der Ausbildung junger Medizinern beauftragt. Entsprechend möchten wir Frau Inselmann möglichst gut in unsere Praxisabläufe integrieren (Patientengespräche, Untersuchungen, etc.). Sollten Sie als Patient nicht mit der Gegenwart der Kollegin einverstanden sein, teilen Sie dies bitte unserem Assistenzteam oder den Ärzten mit.

Selbstverständlich unterliegt Frau Inselmann genauso wie wir der ärztlichen Schweigepflicht. Wir bitten Sie also unserer Kollegin das gleiche Vertrauen wie auch uns entgegenzubringen.

Let’s get back to business – zurück in den Unteren Graben!

Wir bauen noch bis Ende August um – In unserer Zweigpraxis sind wir für Sie da!

Umfassende Umbaumaßnahmen machen derzeit das Ausweichen auf Ersatzräumlichkeiten notwendig. Sie finden uns derzeit in der 

Boxberger Straße 4

97980 Bad Mergentheim 

(ehemals Praxis Dr. Brix, vormals Dr. Pfeiffer)

Die bekannten Kontaktdaten ändern sich in dieser Zeit nicht. 

Erstmals kontrollierte Studien zu Long-Covid-Symptomen bei Kindern – gleiche Häufigkeit bei Infizierten wie bei der negativen Kontrollgruppe!

Nach wir vor ist die Diskussion in der Öffentlichkeit angeheizt, wenn es um die Impfungen gegen das Coronavirus von Kindern ab 12 Jahren geht. Stets werden gesundheitliche Schäden und Beeinträchtigungen durch das Virus als Argument für eine zeitnahe Durchimpfung der Schüler:innen zu Schilde geführt. Auch zahlreiche Ärzt:innen preschen mit groß angelegten Impfangeboten für den Nachwuchs vor – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Rate vollständig Geimpfter in Baden-Württemberg noch deutlich unter der 50%-Marke steht.
 
Als führendes individualmedizinisches Argument (also als Nutzenbeleg für eine Impfung der Kinder und Jugendlichen) nimmt „Long-Covid“ eine zentrale Stellung ein und dominiert die Berichterstattung und Timelines in den herkömmlichen wie in den sozialen Medien. Bis vor kurzem mangelte es hier an klaren Studiendaten, stellten doch alle Veröffentlichungen eher selektive Betrachtungen von Kleinkollektiven und ohne klinische Kontrollgruppe dar.
 
In der Schweiz wurde hingegen eine u.a. durch das Schweizer Gesundheitsministerium finanzierte Studie aufgelegt, bei der auf die randomisierte (zufällige) Auswahl einer breiten Gruppe von insgesamt 1.355 Kindern und Jugendlichen geachtet wurde, die getestet und dann über 6 Monaten mittels standardisierter Abfragen nachbeobachtet wurden. Die Ergebnisse wurden bereits im Mai als Preprint veröffentlicht, die Publikation im renommierten JAMA steht unmittelbar bevor. Erstmals bekommt man hier eine klare Aussage zur Häufigkeit von Long-Covid-Symptomen bei SARS-Cov2-positiven im Vergleich mit einer Kontrollgruppe aus SARS-CoV2-negativen Kindern.
 
Im Ergebnis verpufft dann so manches Argument für die rasche Durchimpfung der Kinder:
  • bei den seropositiven Kindern litten 9,2% länger als 4 Wochen nach Testung unter mind. einem Symptom (9,7% bei der seronegativen Vergleichsgruppe)
  • bei den seropositiven Kinden litten 3,7% länger als 12 Wochen nach Testung unter mind. einem Symptom (2,8% bei der seronegativen Vergleichsgruppe – statistisch nicht signifikant)
  • Long-Covid-Symptome länger als 12 Wochen nach nachgewiesener Infektion treten bei Kindern insgesamt selten auf (bei 4 von 109 Studienkindern)
Die eher beruhigende Gesamtaussage für die Betrachtung der Schulkindern ist, dass Long-Covid-Symptome bei seropositiven wie bei seronegativen Kindern genauso häufig auftreten!
 
 
Möglicherweise ist hier weniger die schiere Infektion mit SARS-CoV2 für die Symptomlast verantwortlich, als dass die massiven psychosozialen Einflüsse durch die Pandemiemaßnahmen (Lockdown, Homeschooling, fehlende soziale Kontakte, innerfamiliäre Spannungen durch enge Wohnverhältnisse, etc.) ihre Spuren bei den Schüler:innen hinterlassen haben könnte. Passend zu dieser Hypothese erscheint auch das Spektrum der häufigeren Long-Covid-Symptome. So dominieren z.B. Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen, die häufig geäußert wurden, auch zu Symptomen, auch bei psychosomatischen Erkrankungen.
 
Quelle: Radtke T et al: Long-term symptoms after SARS-CoV-2 infection in school children: population-based cohort with 6-months follow-up.Preprint. Doi: 10.1101/2021.05.16.21257255 (JAMA-Publikation steht an!)

Wie kommt man an die Covid-19-Impfung?

Viel wird über die nun endlich anlaufenden Impfungen gesprochen. Wie man konkret an einen Termin kommt haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wer ist impfberechtigt?

Diese Information können Sie in der Corona-Schutzverordnung des Bundes nachlesen. 

Wann kann ich mich impfen lassen, muss ich noch warten?

Die Priorisierungsgruppen für die Coronaimpfung finden Sie auf den Seiten der STIKO.
Detaillierte Informationen und Vordrucke für Bescheinigungen finden Sie auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg

Wie kann ich einen Impftermin vereinbaren?

Vorrangig wird über die Kreis- und Landesimpfzentren geimpft, diese werden auch bezüglich der Impfstoffverteilung priorisiert behandelt. Bringen Sie zum Impftermin bitte unbedingt ein Impfbuch mit! 

Eine Terminvereinbarung im Impfzentrum können Sie vornehmen:

  • telefonisch über die Nummer 116 117 (teils mit erheblichen Wartezeiten am Telefon verbunden)
  • über die Internetadresse www.116117.de
  • über die Internetadresse www.impfterminservice.de

Hausarztpraxen sind nachranging in die Impfstrategie eingebunden, die Zahl der lieferbaren Impfstoffdosen ist begrenzt. Entsprechend müssen wir uns genau so an die Priorisierungseinstufungen halten. Sie können Sich bei unseren MFA auf Impflisten registrieren lassen, sofern Sie älter als 60 Jahre sind oder der Priorisierungsgruppen 2 oder 3 – hohe und erhöhte Priorität – angehören. Aufgrund der stark eingeschränkten Impfoptionen bei uns raten wir dringend auch weiterhin, Terminvereinbarungen im Impfzentrum wahrzunehmen!

Aufklärungsmaterialien

Es ist unerlässlich, sich die Aufklärungsmaterialien VOR dem Impftermin anzusehen und den Patientenbogen bereits auszufüllen. Bitte denken Sie daran, die Bögen für die richtige Impfung (mRNA- oder Vektorimpfstoff) herunterzuladen. Die Unterlagen finden Sie stets aktuell hier:

Robert-Koch-Institut (Aufklärungsmaterial hier nach Impfstoff auswählen)