Verhaltensmaßregeln angesichts der SARS-Cov-2-Pandemie

Damit unser hervorragendes Gesundheitssystem auch mit der SARS-Cov-2-Pandemie zurechtkommt muss das Containment (die Eindämmung der Ausbreitung) aktuell noch im Vordergrund stehen: die Spitze der Infektionsrate muss abgeflacht und zeitlich in die Zukunft verschoben werden. Nur so werden die Kliniken schwere Verläufe managen können, da diese zeitlich entzerrter auftreten werden, sich auf einen größeren Zeitraum verteilen werden. Mit wenigen Grundregeln kann die Infektionsrate und damit auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit dtl. reduziert werden:

  • meiden Sie unnötige/aufschiebbare soziale Kontakte
  • wenn Sie soziale Kontakte pflegen meiden sie eine enge körperliche Nähe (Händeschütteln, Umarmungen, etc.)
  • wenn Sie selbst einen Infekt haben: halten Sie einen Abstand von 1,5m zu Ihren Mitmenschen ein und husten/niesen Sie nur in Taschentücher oder Ihre Ellenbeuge (keineswegs in die Hand)
  • tragen Sie, soweit vorhanden, eine Mund-Nasenmaske, wenn Sie unter Husten leiden und sich nicht zu Hause zurückziehen können
  • waschen Sie regelmäßige ihre Hände (besonders nach dem Einkaufen, Kontakt zu anderen Menschen, etc.)
  • vermeiden Sie in der Öffentlichkeit möglichst Kontakte der Hände mit Ihrem Gesicht (Schmierinfektion als wichtige Übertragungsmöglichkeit)

Abschließend sei angemerkt: Alleine ein regelmäßiges Händewaschen kann die  Übertragungsrate von viralen Infekten auf rund 50% reduzieren! [1].

Helfen Sie mit – nur wenn alle an einem Strang ziehen und im eigenen Umfeld das Verhalten anpassen können wir Verhältnisse, wie sie in Italien leider vorherrschen erfolgreich umschiffen!

[1] Jefferson T. Del Mar CB. Dooley L. et al. Physical interventions to interrupt or reduce the spread of respiratory viruses. Cochrane Database Syst Rev 2011; DOI: 10.1002/14651858.CD006207.pub4
[Bild] Burst/pexels.com

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